16.-18. März 2017

Kleinstadtliteratur

 

Tagung in Halle

Plakat

Flyer

 

 

Tagungsprogramm

 

Donnerstag, 16.03.

 

14.00
Werner Nell / Marc Weiland:
Die erzählte Kleinstadt. Eine von der Forschung vergessene Größe?

 

14.30 Eröffnungsvortrag
Clemens Zimmermann (Saarbrücken): Kleinstädte im 20. Jahrhundert: Selbstbilder, Potenziale, Peripherisierung

 

15.30 – 16.15
Detlef Baum (Koblenz): Kein Dorf mehr – aber so richtig Stadt? Zur Urbanität der Kleinstadt

 

16.15 – 16.45
Pause

 

16.45 – 17.30
Birgit Dahlke (Berlin): Hilbigs Meuselwitz. Von der schwierigen Beziehung zwischen einer Kleinstadt und ihrem größten Dichter

 

17.30 – 18.15
Martin Ehrler (Halle): Einar Schleefs Sangerhausen in Tagebüchern, Briefen und literarischen Texten

 

18.15 – 18.30
Pause

 

18.30 – 19.15
Katrin Max (Leipzig): Die ‚Wahrheit‘ der Provinz. Zur literarischen Funktionalisierung der Kleinstadt in den Romanen Christoph Heins – vor und nach der Wende

 

19.15 – 20.00
Michael Ostheimer (Chemnitz): Schnee am Silbersee. Mit Ingo Schulzes Simple Storys und Neue Leben in und um Altenburg

 

21.00
Ingo Schulze liest aus Simple Storys und Neue Leben

 

Ort: Puschkino, Kardinal-Albrecht-Str. 6

 

Im Anschluss: Diskussionsrunde zum Thema: „Kleinstädte zwischen Imagination und Realität“

 

Teilnehmer/innen:
- Ingo Schulze (Schriftsteller)
- Antonia Lahmé (Kulturstiftung des Bundes, Halle)
- Alfrun Kliems (Literaturwissenschaft, Berlin)
- Clemens Zimmermann (Geschichte, Saarbrücken)

Moderation: Werner Nell

 

 

Freitag, 17.03.

 

9.30 – 10.15
Lars-Thade Ulrichs (Bochum): Heraus aus des Esels Schatten. Wielands Überwindung der Provinzialphilosophie

 

10.15 – 11.00
Yahya Elsaghe (Basel): Reinheit und Gefährdung. Zur Dekonstruierbarkeit des kleinstädtischen Idylls in Goethes Hermann und Dorothea

 

11.00 – 11.30
Pause

 

11.30 – 12.15
Anton Philipp Knittel (Heilbronn): „Die Macht neuer Verhältniße“ und die „Ordnung der Dinge“ – Kleinstädtisches Bürgerleben im 19. Jahrhundert am Beispiel der Kügelgens

 

12.15 – 13.00
Ansgar Mohnkern (Amsterdam): „Kleine Stadt“ und „kleine Dinge“ – Zu Literatur und Soziologie im späten 19. Jahrhundert

 

13.00 – 14.00
Mittagspause

 

14.00 – 15.30
Workshop: „Hat die Kleinstadt eine Zukunft und wie könnte sie aussehen?“

 

Walter Bersch (Boppard):
Ist die Kleinstadt über die politisch-administrative Definition hinaus noch eine soziale und kulturelle Einheit?

 

Sigrun Langner (Weimar):
Die Kleinstadt in der urbanen Landschaft. Ansätze und Projekte der Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung

 

Antonia Lahmé (Halle):
Transformationen kultureller Einrichtungen in der Kleinstadt. Herausforderungen und Perspektiven

 

15.30 – 16.00
Pause

 

16.00 – 16.45
Lothar Schneider (Gießen): Querfurt als Remedium. Johannes Schlafs In Dingsda im Übergang zur Moderne

 

16.45 – 17.30
Agnieszka Sochal (Warschau): Adrienne Thomas’ Erfahrung des Ersten Weltkrieges in der kleinen Stadt

 

17.30 – 18.00
Pause

 

18.00 – 18.45
Jan Kostka (Potsdam): Zwischen „Erdenglück“ und „Schießbude“ – Otto Bernhard Wendler in Brandenburg/Havel

 

18.45 – 19.30
Christiane Nowak (Berlin): Die „Neue Frau“ in der Kleinstadt. Stadträume und Gender in der klassischen Moderne am Beispiel von Marieluise Fleißers Mehlreisende Frieda Geier

 

 

Samstag, 18.03.

 

9.00 – 9.45
Kevin Drews (Hamburg): Johann Peter Hebel und Thomas Bernhard als Chronisten der Kleinstadt

 

9.45 – 10.30
Janwillem Dubil (Kiel): Von Dorfpunks zu Fahrradmods: Musikalische Sozialisation und Kleinstadt in der deutschsprachigen Literatur des 21. Jahrhunderts

 

10.30 – 11.00
Pause

 

11.00 – 11.45
Paula Wojcik (Jena): Von Anatevka in die Arktis. Das Shtetl-Narrativ im Horizont jüdischer Krisenerfahrung

 

11.45 – 12.30
Alfrun Kliems (Berlin): Die Kleinstadt zwischen lokaler Apathie und kommunikativer Pathologie. Einige Überlegungen zur zeitgenössischen Prosa aus Ostmitteleuropa

 

Tagungsort

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Steintor-Campus
Hörsaal V
Ludwig-Wucherer Str. 2
06108 Halle (Saale)